Zeitchronik von 1947 bis 1994

 

 

                             Zeitchronik von 1949 bis 1994

In dieser Zeit von 1949 wurde die neue Deutsche Bundesbahn im Westen ins Leben gerufen.Im Osten von Deutschland bleibt die Deutsche Reichsbahn bestehen.Am Ende der 50er Jahren wurde das Saarland wieder an Deutschland angeschlossen.Auch kam das Wirtschaftswunder in den 50/60er Jahren.Die 80er Jahren sind von Streckensperrungen geprägt,so auch bei der Südpfalzbahn.Der November im Jahr 1989 bringt den Fall der Mauer und das Zusammenwachsen von West und Ostdeutschland.Von 1990 bis 1994 kommen die beiden Deutschen Bahnen zusammen. 

 

 

                                                                 

 

 

                                                                          Das Jahr 1949

Zum 07. September 1949 wurde die Deutsche Bundesbahn gegründet.Die Südpfalzbahn kommt von Zweibrücken bis Landau zur Direktion Mainz, die Streckennummer lautet KBS 280.Am 07.09.1949 wurde in den Besatzungszonen der Amerikaner und Engländer die Deutsche Bundesbahn gegründet.In der Besatzungszone der Sowietischen,wurde die Deutsche Reichsbahn weiterhin gefahren.Die französische Besatzungszone hatte sich zur Änderung des Namens noch nicht festgelegt.


 

                                                                           Das Jahr 1951

Der Ausflugszug " Der Bundenthaler" verkehrt wieder von Ludwigshafen nach Bundenthal immer an Sonn und Feiertagen.Buslinie Pirmasens-Wörth und Zweibrücken-Kaiserslautern werden eingerichtet.Zum 18.12.1951 begann man mit der Auflösung der SWDE Behörde in Speyer,somit wurden alle Strecken in der Pfalz der Bundesbahndirektionen, Mainz und Karlsruhe unterstellt.

 

                                                                           Das Jahr 1952

Ab den Jahren 1952 bis 1962 wurden der Pirmasenser  und Landauer Hauptbahnhof durch Neubauten ersetzt, da sie durch die Kriegsschäden sehr beschädigt waren.zum 01.06. wurde die SWDE Behörde offiziel in Speyer aufgelöst.Die Bauarbeiten zum Neuen Pirmasenser Hauptbahnhof begannen im juli. 

                                                                           Das Jahr 1953

Im März wurde das Richtfest zum Pirmasenser HBF gefeiert,am 18. Dezember wurde der Pirmasenser HBF eröffnet. 

Ab dem Sommerfahrplan wurden in Landau die VT 95er Schienenbusse stationiert. 

 

                                                                           Das Jahr 1955

Das schwer beschädigte Viadukt zwischen Pirmasens HBF und Pirmasens Nord  wird nach langer Aufbauzeit dem Verkehr wieder übergeben.

Zwischen Hinterweidenthal-Ost und Hauenstein, wird die B 10 verlegt,an der sogenannten Felsnase,Bauarbeiten vom July bis Dezember, dort wird der Bahnübergang zum Dezember ausser Betrieb genommen 

                                                                          Das Jahr 1956

in diesem Jahr wurde die Dritte Klasse in den Zügen abgeschaft.Es gibt nur noch die Ersten und die Zweite Klassen.Die VT 98 werden jetzt vom BW Landau in der Südpfalz eingesetzt.

                                                                           Das Jahr 1959   

In diesem Jahr wird das Saarland wieder an Deutschland zurückgegeben, dies wirkt sich auch positiv auf den Zugverkehr zwischen Saarbrücken und Zweibrücken aus, es gibt keine langen Grenzkontrollen in Einöd/Saar und Zweibrücken Hbf mehr.Auch gibt es jetzt wieder 4 Fernzugpaare von Saarbrücken nach Stuttgart/München und zurück.Die gesamte Südpfalzstrecke wird jetzt von Saarbrücken bis Wilgartswiesen von der Direktion Saarbrücken und der Abschnitt von Wilgartswiesen bis Landau Hbf von der Direktion Mainz verwaltet. 

                                                                              Das Jahr 1962

Am 29.Mai wurden die ersten V100(211) im BW Landau beheimatet.

Am 11.July 1962 wirde der neue Landauer HBF seiner Bestimmung übergeben.

 

                                                                            Das Jahr 1964

Die Baureihe 216 (V 160)vom BW Trier  kommen im Eilzug Verkehr auf die Südpfalzstrecke. 

                                                                              Das Jahr 1966

Am 14. Mai wurde der Personenverkehr zwischen Hinterweidenthal Bahnhof und Bundenthal Rumbach eingestellt, nur noch der Güter und Ausflugsverkehr wurde weiterhin auf der Wieslauterbahn gefahren.Das Bahnbetriebswerk in Zweibrücken wird geschlossen, aber es werden weiterhin noch einige Loks und Triebwagen vor oder in der Halle abgestellt.  

 

                                                                               Das Jahr 1967

Zum 01. Juni waren im BW Landau, nur noch Dieselfahrzeuge stationiert.

                                                                                Das Jahr 1970

 

Am 30. April ereignete sich im Bahnhof Contwig ein Zugunglück, der E 1567 Trier-Tübingen mit Kurswagen nach Berchtesgaden, fuhr gegen 8:43 Uhr auf einen im Durchfahrtsgleis stehenden Arbeiterzug, dabei wurde der Lokführerstand der 216er sehr stark von einem Wagen mit Bagger eingedrückt. Der Lokführer wurde schwerverletzt, noch 20 Reisende wurden leicht verletzt. Wahrscheinlich war der Fahrdienstleiter im Bahnhof Contwig an dem Unglück schuld,da der Arbeiterzug auf dem Ausweichgleis hätte stehen sollen.

 

Zum Winter Fahrplan am 29.09.70 wurde der Bahnhof Kaltenbach zu Hinterweidenthal umgenannt, der Bahnhof Hinterweidenthal Bahnhof wurde Hinterweidenthal Ost.

Der NG 17450Landau 6.45 ab-Hinterweidenthal Army Depot Ankunft 8.45 wird mit Dieselloks der Reihe 216er gefahren.NG 17451 Army Depot 9.00-Landau 13.00 Ankunft,nach Bedarf.

Das Empfangsgebäude des Bahnhofes Siebeldingen-Birkweiler wird abgerissen 

                                                                             Das Jahr 1971

Ab 01.07.1971 werden die Güterzüge nach Bundenthal nicht mehr von Landau gefahren,sondern jetzt von Pirmasens Nord aus, Ausnahme ist der Kesselzug von Karlsruhe nach Hinterweidenthal ins Nato Lager, mit Reihe 218/212er nach Bedarf.Gegen Ende 1971 wurden die letzten Züge mit Dampfloks gefahren.

 

                                                                             Das Jahr 1972

In diesem Jahr erschienen die Dieselloks der Reihe 218 auf der Strecke im Fernverkehr.

                                                                             Das Jahr 1973

Zum Fahrplanwechsel am 30.05.1973 wurde die Strecke von KBS 280 in KBS 680 umgenannt,von Wilgartswiesen bis Landau ist jetzt die Direktion Karlsruhe zuständig und von Saarbrücken bis Wilgartswiesen die Direktion Saarbrücken.Die ersten Popwagen erscheinen auf der Strecke.
Zum 01.Mai wurden die Bahnsteigsperren in den grossen Bahnhöfen abgebaut.Somit konnte man jetzt ohne extra Karte auch auf den Bahnsteig gelangen,so auch in Pirmasens Hbf und Landau Hbf.Im September befuhr ein Dampfzug die Wieslauterbahn, es gab ein Fest in Bundenthal.Der Nato Ölzug von Karlsruhe nach Hinterweidenthal Army Depot wurde jetzt als Übergabe nicht mehr von Landau aus gefahren, sondern von Pirmasens Nord aus mit 212er Loks.

 

                                                                            Das Jahr 1974

Nochmals am Anfang des Septembers wurde auf der Wieslauterbahn ein Dampflok Fest gefeiert mit Ausstellung, Zelt und Dampfzug. 

Am 23.09.um 10:00 Uhr wurde in Albersweiler am Bahnübergang B 10, nach dem Kirchbergtunnel die neue Halbschrankenanlage mit Licht in Betrieb genommen.Damit konnte die alte Schrankenanlge mit Bahnwärter aufgegeben werden.

Zum 12.10. wurde in Landau Hbf der Wasserturm im Bereich des Güterbahnhofes gefällt. Damit ging eine lange Ära in Landau zu Ende. Der Wasserturm wahr Hauptsächlich für das Wasser der Dampfloks da. 

                                                                           
 

                                                                            Das Jahr 1975    

Vom Mai bis September fuhren  nochmals einige dampfgespannte Züge auf der Südpfalzbahn, wegen der Ölkrise.

Zum Fahrplanwechsel im Mai, wurden 50 Personenwagen nach Karlsruhe und 15 nach Ludwigshafen vom BW Landau umbeheimatet.

Am Bahnübergang in Thaleischweiler-Fröschen, befuhr am 15.08.75 um 14:39 Uhr ein Bauer mit seinem landwirtschaftlichen Gespann den Übergang , obwohl schon die Blinlicht Anlage Rot blinkte.In diesem Moment senkte sich die Schranke auf den Anhänger.In diesem Augenblick tauchte schon der Nahverkehrszug Landau-Homburg/Saar auf,obwohl der Lokführer schon leicht bremste,wegen dem Halt in Thaleischweiler,leitete er eine Notbremsung ein und blieb so einige Meter vor dem Gespann stehen,durch die Bremsung verletzten sich einige Fahrgäste im Zug.  

In der Nacht vom 20.08. wurden zwei Personenwagen (Umbauwagen) im Landauer Hbf angezündet.Rangierarbeiter reagierten schnell und koppelten die zwei brennenden Wagen vom Zug ab.Die restlichen Wagen welche bereitgestellt waren für am nächsten Morgen nach Neustadt/Wstr zu fahren wurden nicht beschädigt,auch gab es keine Verletzten. 

Freitag,den 22.08.1975 fuhr die Güterzug Dampflok 52 616-0 ein letztes mal von Kaiserslautern zum Pirmasenser Güterbahnhof. Dort übernahm Sie den Durchgangsgüterzug nach Mannheim bis Kaiserslautern.Um 18:41 Uhr fuhr Sie vom Güterbahnhof hinab in Richtung Pirmasens Nord.Seit Samstag werden jetzt alle Güterzüge nach Pirmasens mit dieselloks gefahren.

Der 25.September war der letzte Dampfbespannte Zug von Pirmasens Hbf nach Kaiserslautern Hbf in der Westpfalz unterwegs. Die Lok 051 832 vom bW Kaiserslautern wurde an den Eilzug aus Würzburg zwischen Kaiserslautern und Pirmasens gespannt, Ankunft in Pirmasens Hbf 14:15 Uhr, Rückfahrt mit Eilzug nach Mainz bis Kaiserslautern Hbf, Abfahrt 16:05 Uhr.   


Am 25. November wurde das 100.Jährige Bestehen der Strecke gefeiert.In Pirmasens und Zweibrücker Hbf fand jeweils eine grosse Fahrzeugparade und Feier statt.
 Der Sonderzug von Zweibrücken,Abfahrt 13:40 Uhr nach Annweiler fuhr am 26.November mit Halt auf allen Stationen,er wurde mit der letzten Dampflok der Reihe 50er. bespannt und dem Weinstrassen Sonderzug.In Annweiler im Hohenstaufensaal wurde die Feierlichkeiten abgehalten von den Direktionen und Land.auch gab es einen Sondertarif in den planmässigen Zügen auf der Strecke für 2,50 DM pro Person. 

Vom 17.12 bis 19.12 wurden Gleisarbeiten am Bahnübergang in Münchweiler/Rod. durchgeführt. Der Bahnübergang war für den Verkehr von 21 Uhr bis 6 Uhr gesperrt.

                                                                             Das Jahr 1976

Am 26.Mai wurde der "eisserne Steg" die Fussgängerbrücke zwischen Pirmasens Hauptbahnhof und Hauptpost wegen Einsturzgefahr beseitigt.

Zum 23. Mai verkehrte der Ausflugszug "Der Bundenthaler und Wasgauer" von Ludwigshafen und Saarbrücken zum letzten mal.Von jetzt verkehrte auf der "Wieslauterbahn" nur noch der Kesselzug zum Nato Quatier bei Hinterweidenthal und der Übergabezug nach Bundenthal.Der erste Pirmasenser Bahnhof wurde abgerissen.  
 Das neue Drucktastenstellwerk im Bahnhof Zweibrücken wird in Bertrieb genommen, alle Formsignale in Zweibrücken werden durch elektrische Lichtsignale ersetzt.

Der Bahnübergang zu dem Stadtteil Rodalben-Neuhof wurde am 18.06. für immer geschlossen.Er wird jetzt durch eine Strassenbrücke ersetzt. 

                                                                  

                                                                          Das Jahr 1980

Im 25.06. wurden die Postbusse der Deutschen Bundesbahn schriftlich übergeben. 

Durch einen starken Regen wurde zum Samstagmorgen am 16.08. gegen 4:20 Uhr der Einfahrtsbereich des Bahnhofes Schopp überspült.Dabei entgleiste der DG 63237  (Mannheim-Rangierbahnhof)-Kaiserslautern-Pirmasens , die 218er kippte die Böschung hinab in die Moosalb, und zwei G Wagen kippten die Böschung hinab.Die restlichen 16 Güterwagen blieben zum Glück im Gleis. Der Lokführer wurde leicht verletzt.Das ganze Wochende wurde der Zugverkehr mit Bussen gefahren.Es kammen in der nächsten Woche zwei schwere Bundesbahn Kräne für die Bergung der Lok und Wagen zum Einsatz.                                                                   

 
 



                                         Das Jahr 1982

Am 11. Mai verkehrte ein letztes mal der Sonderzug von Frankfurt nach Pirmasens zur internationalen Schuhmesse.

In Landau, am 11.Juli, entsteht der neue Bussbereich Bahnbuss Südpfalz. Mit 38 Fahrzeugen und neun Linien.

 

                                                                             Das Jahr 1983

Ab dem Fahrplanwechsel ende Mai wurde Hinterweidenthal zum D-Zug Bahnhof.Der E 2752,E 2753 und E 895 wurden D-Züge.                                                                         

Ab dem 22.Juni war der Bahnhof Landau West nur noch ein Haltepunkt.

Das Ausweichgleis und die Gütergleise wurden demontiert. Der Bahnübergang wurde noch weiterhin per Hand bedient.

                                                                        Das Jahr 1984

Im Juni,beim Bau der Umgehungsstrasse um Rodalben, fiel der Baukran der Strassenbrücke über die Südpfalzbahn  wegen nicht festgemachten Stützen auf die Gleise der Strecke.Dadurch musste der Zugverkehr für mehrere Tage durch einen Schienenersatzverkehr zwischen Pirmasens Nord und Münchweiler gefahren werden.Der Fernverkehr wurde über Kaiserslautern-Neustadt umgeleitet.

Zum 01. Juni wurde der Personenverkehr zwischen Germersheim und Landau auf Busverkehr umgestellt.
 Das BW Landau wurde zum 03.Juni zur Aussenstelle des BW Karlsruhe 1 umgewandelt.

Der Bahnof Albersweiler wurde im Juni-July zum Haltepunkt zurückgebaut und in Richtung Ortsmitte vor dem Tunnel verlegt.

                                                                         Das Jahr 1985

Die Deutsche Bundesbahn feierte das 150.Jährige Jubiläum der Deutschen Eisenbahn.Auch in Pirmasens und Landau Hbf fanden Feierlichkeiten und Sonderzugfahrten statt.In Pirmasens HBf vom 05.10 bis 06.10 mit Fahrzeugschau und Lokfahrten, es wurde gleichzeitig das bestehen von 110 Jahre des Pirmasenser Bahnhof gefeiert. Auch in Bundenthal auf der "Wieslauterbahn" wurde mit Sonderzügen und  einer Veranstaltung gefeiert.Zum Fahrplanwechsel wurde auf der Südpfalzbahn die Fernzüge im zwei Stunden Takt gefahren.Es gab wieder Züge von Saarbrücken nach Basel und Saarbrücken-Berchtesgaden und zurück.

                                                                         Das Jahr 1986

Am 06. April gab es einen Unfall am Bahnübergang Imsbachermühle zwischen Rodalben und Münchweiler.Gegen 14:48 Uhr wollte ein PKW denn Bahnübergang querenund übersah den N 4488, Zweibrücken-Annweiler.Die 212er rammte das Auto in der Mitte, der Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. nach einer Stunde wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen. Die Zugreisenden wurden mit Bussen weiterbefördert.


Seit dem Fahrplanwechsel am 28. Mai verkehren die Nahverkehrszüge Landau-Pirmasens Hbf/ Pirmasens Nord-Zweibrücken Hbf-Saarbrücken zum grossen Teil als Wendezüge mit Silberlingen. 

Zum 11.06. wurde der Bahnübergang Weissenburger Strasse in Landau von einem Handbedienten mit Schranken Bahnübergang in einen vom Zug bedienten Halbschranken Übergang umgewandelt.


In Landau, am 14. Juli prallte gegen 8:56 Uhr der E 3000 Stuttgart-Saarbrücken gegen einen Sattelschlepper mit Raupe der US Army aus Karlsruhe.Da dieser mit dem Auflieger durch einen Rückstau in das Gleisbereich ragte.Der Zug rammte den Auflieger mit etwa 70Km/h, dadurch entgleiste die 218er und schrammte noch etwa 60 Meter im Gleis bis Sie halb aus dem Gleis zum stehen kommte. Es wurde der LKW Fahrer,Lokführer,Schaffner und eine Reisende leicht verletzt. Da der Unfall am Bahnübergang Weisenburger Strasse direkt neben dem Vintzensius Krankenhaus passierte wurden die verletzten Personen dort hin gebracht.Die Zuginsassen wurden mit Bussen zum Bahnhof Godramstein gebracht und von dort mit einem Ersatzzug weiter nach Pirmasens Nord ,Zweibrücken und Saarbrücken gefahren.Der Fernverkehr wurde über Kaiserslautern und Neustadt umgeleitet. Der Nahverkehr bis Godramstein und mit Bussen zum Landauer HBF gebracht und zurück.Gegen 16.00 Uhr wurde die Strecke für den Zugverkehr wieder frei gegeben,allerdings mussten die Züge mit Schrittgeschwindigkeit den Unfall Bereich befahren,bis das Gleis wieder richtig reparierte wurde.Einige Tage später wurde der Gleisbereich mit Schwellen erneuert,gegen Abend ab 19:00 Uhr und die Nacht wurde der Bereich für jeglichen Verkehr gesperrt.Am nächsten Morgen waren die Bauarbeiten fertig.Danach durften die Züge den Bahnübergang nur mit 50Km/h befahren.Der Schaden wurde auf etwa 150.000.- DM beziffert.

Im August dem 10.08. missachtete ein Autofahrer die Blinklichtanlage des Bahnüberganges Imsbachermühle zwischen Rodalben und Münchweiler/Rod. und kolidierte mit dem nachmittags N 4478 Zweibrücken-Landau. Der Fahrzeuglenker wurde schwer verletzt, die Zuginsassen trugen einen Schrecken davon.An der 212er wurden nur einige Schrammen festgestellt. Nach einer Stunde konnte der Zug nach Pirmasens Nord zurück gefahren werden. Der Lokführer hatte einen Schock.Es gab einen Notverkehr mit Taxen zwischen Pirmasens Nord und Münchweiler/Rod. 

Im Hauptbahnhof Landau gab es am 16.08 gegen 8:10 Uhr einen Personen unfall mit einem 11 Jährigen Jungen.Er wurde schwerverletzt in das Krankenhaus gebracht.


Der D 894/2756 Berchtesgaden-Karlsruhe-Saarbrücken verliess am 17.08. den Bahnhof Landau pünktlich um 16:52 Uhr,einige Minuten später näherte sich der Zug dem Bahnübergang in der Weisenburger Strasse, dort stand diesesmal schon wieder ein PKW mitten auf den Gleisen,der Lokführer leitete eine vollbremsung ein und kam an dem Punkt wo der PKW gestanden hatte zum stehen.das es nicht zu einem Zusammenstoss kam,ist nur zu verdanken das der D 2756 nur mit 50 Km/h unterwegs war,weil nach dem Unfall am 14.07. die Züge nur noch mit verminderter Geschwindigkeit über die Stadtübergänge fahren und das das Auto im letzten Augenblich von den Gleisen gerollt war.


Im August dem 31.08 wurde auf der Wieslauterbahn das  75 Jährige Jubiläum gefeiert.Am Samstag fuhr ein Sonderzug von Bundenthal über Annweiler-Landau-Neustadt-Kaiserslautern-Pirmasens Nord nach Bundenthal Rumbach zurück. Am Sonntag pendelte der Sonderzug zwischen Bundenthal und Hinterweidenthal Ort hin und zurück. Auch das Kuckucksbähnchen verkehrte von Neustadt nach Bundenthal mit einem Sonderzug.   
 

                                                                            Das Jahr 1987

Im Juni rammte ein Schubverband die Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth,darauf hin musste der gesammte Zugverkehr gesperrt werden.Der Nahverkehr wurde zwischen Landau und Wörth mit dem Zug ,dann mit Bus bis Karlsruhe gefahren.Der Fernverkehr wurde über die untere Queichtalbahn KBS 681 Landau-Germersheim gefahren,diese wurde extra für den Zugverkehr wieder freigegeben. Das ganze dauerte bis Anfang 1988.  

                                                                              Das Jahr 1988

Zum 01. Januar wurde das BW Landau intern  geschlossen,alle Fahrzeuge wurden an das BW Karlsruhe 1 überstellt.

Am 25.01.wurde der VT 628er im Pirmasenser HBF vorgestellt und machte eine Erkundungsfahrt für die Bevölkerung von Pirmasens nach Pirmasens Nord und zurück.

Im April wurde im Bahnhof Annweiler umfangreiche Gleisarbeiten durchgeführt.An Gleis 1 wurde das Gleis zur hälfte erneuert. An Gleis 3 wurde die Weiche zu den Güterrampen ausgebaut.

Der "Bundenthaler" kehrte am 15.05. wieder zurück.Der Förderverein Kuckucksbähnel fuhr mit einem VT 628er von Elmstein nach Neustadt,dort wurden weitere VT 628er von Heidelberg und Eisenberg dazu gestellt. Der Zug ging über Landau und Annweiler nach Bundenthal-Rumbach.Dort wurde ein Rahmenprogramm für die Teilnehmer zusammengestellt.  

 

Zum Fahrplanwechsel werden die D-Züge durch Eilzugpaare im zwei Stundentakt in der Relation Saarbrücken-Karlsruhe/Stuttgart ersetzt.Das Eilzugpaar Zweibrücken-Wiesbaden verkehrt jetzt nach Bingen und zurück.Der Schienenbus VT 798er kommt auf die Strecke zurück und übernimmt einige Nahverkehrsleistungen von Landau nach Pirmasens/Zweibrücken.Die Naheverkehrszüge Zweibrücken-Saarbrücken werden zum Teil von und nach Pirmasens Hbf gefahren und zwar mit 218er und Silberlingen Wendezüge.

Auch wurde zum Fahrplanwechsel am 28.05. einige Orte vom Güterverkehr getrennt, wegen zu wenig Verladung der Wagen betraff es folgende Orte wie Rodalben und Rieschweiler auf der Südpfalzstrecke 680

Auch in der Zeit vom 28.06.1988 für etwa drei Tage war die Queichtalbahn Ersatzstrecke für die umgeleitete Fernzüge zwischen Saarbrücken und Mannheim,wegen des Zugunfalls bei Hochspeyer.

Zum Fahrplanwechsel im September für den Winterfahrplan wurde auch der Bahnhof Bierbach vom Güterverkehr befreit.

 

                                                                               Das Jahr 1989

Im Mai wurde der Bereich der Bahnbusse  in der Pfalz mit dem Standort Landau umgewandelt, er heisst jetzt Regionalbusverkehr Südwest. Der Betriebshof befindet sich in südlicher Richtung bei der Mozartstrasse an den Güterrampen.

Im Juni wurde der Bahnhof Rodalben zum Haltepunkt zurückgebaut. 

                                                                               Das Jahr 1990

Durch den Zerfall der DDR, änderte sich einiges im Eisenbahnwesen in West und Ost Deutschland, so auch auf der Queichtalbahn.Beide Deutsche Bahnen tragen jetzt die Hoheitszeichen der Deutschen Bundesbahn und Deutschen Reichsbahn.
 Zum 16.März  befuhr ein Interregio (IR) Eröffnungszug die Queichtalbahn von Landau nach Saarbrücken.Wenn es auch die Politiker und die Wirtschaft es gern gesehen hätten, das einige IR Züge über die Queichtalbahn verkehrten, so blieb dies alles nur ein Traum. 

 

 

Zum Fahrplanwechsel werden alle Eilzüge auf Sogennanten RSB Bahnen(Regionalschnellbahn) und verkehren nur noch im Abschnitt Saarbrücken-Karlsruhe -Saarbrücken.Der Eilzug Zweibrücken-Bingen verkehrt jetzt als Eilzug Saarbrücken-Mannheim-Saarbrücken mit 218er.Den Nahverkehr übernimmt jetzt der VT 798er komplett auf der Südpfalzbahn von Landau bis Zweibrücken.Die Nahverkehrszüge Saarbrücken-Zweibrücken/Pirmasens HBf verkehren als Wendezüge mit 218er.

 

                                                                                                 

                          

                                                                         Das Jahr 1991

Am 15.August forderte der Politiker Schirmer einen sogenannten Auto Schuttle zwischen Landau und Zweibrücken, damit die B 10 hauptsächlich vom Überregionalen LKW Verkehr entlastet würde.Die LKWs sollten jeweils in der Nähe der A 8 Zweibrücken und A65 Landau verladen werden.


Am 31.Dezember  wurde der Güterverkehr auf der ex KBS 681 Landau -Germersheim eingestellt.

                                                                        Das Jahr 1992

 


Zum Fahrplanwechsel im Mai,wurde die KBS 680 in KBS 674 Saarbrücken-Landau umgenannt. 
 


                                                                        Das Jahr 1993


Am 27.03 gegen 9:30 Uhr machten sich 50 Güterwagen auf dem talgleis zwischen Pirmasens Hbf und Pirmasens Nord selbstständig. Neun Wagen entgleisten in der Weiche nach Landau,zwei Wagen kippten um.Es gab keine Verletzten aber grossen Sachschaden an Weiche und Gleis.über das Wochenende wurde ein SEV zwischen Pirmasens Nord und Münchweiler/Rod. eingerichtet.Ein Kranwagen konnte bis an die Wagen heranfahren,damit wurden die Aufräumarbeiten beschleunigt.

Zum Fahrplanwechsel am 29. Mai wollte die Direktion Saarbrücken den Abschnitt Zweibrücken--Annweiler am Trifels vom Zugverkehr befreien.

Ein grosser Tag für die Queichtalbahn. Am Dienstag den 06.07. wurde ein Neuer VT 628.4 zur Eröffnungsfahrt von Landau Hbf nach Pirmasens Hbf geschickt. Mit dabei Politiker.Der VT 628.4 löst den Schienebuss VT 798 im Nahverkehr und im Fernverkehr den VT 628.2 ab.

Der 30.07 wahr für dem VT 798-562 ein letzter Betriebstag auf  der Queichtalbahn. Der N 4473 Pirmasens Hbf---Landau Hbf wurde ein letztes mal von Ihm gefharen. Damit geht er nun in Rente. Sein Nachfolger sind die neuen VTs 628.4 welche dann den Nahverkehr zwischen Zweibrücken/Pirmasens und Landau übernehmen.

Ein 628.4 wurde von den Eisenbahnfreunden Dahn am 08.08. durch Pendelfahrten zwischen Hinterweidenthal Ort und Bundenthal vorgestellt. 

Mit Rund 1000 Fahrgästen und 11 Wagen,ging am 28.08 ein Sonderzug von Neustadt über Landau nach Weisenburg im Elsass auf die Strecke.Alle Übergänge zwischen Winden und Weisenburg mussten durch Personen gesichert werden.In Wiesenburg traffen dann der Sonderzug auf einen Sonderzug aus Hagenau, die beisen Sonderzüge wurden von Politikern gesponsert.  

Mittwoch ,den 29.09.kurz vor 18:00Uhr passierte am Bahnübergang beim Haltepunkt Landau West ein Bahnunfall. Da die Strasse dort zur Zeit eine Baustelle ist, musste ein Sattelzug aus Norddeutschland der vorherr an einem Möbelhaus in der Nähe abgeladen hatte,direkt auf dem Bahnübergang stehen bleiben. Der Fahrer stieg aus um die Warnbaken zur seite zu schieben das er besser durchfahren konnte.  In diesem Moment senkte sich die Halbschranken am Übergang und der Leerreisezug in Form des VT 628.4 näherte sich aus Annweiler nach Landau Hbf.trotzdem der Lokführer noch ein warnsignal und Schnellbremsung einleitet, krachte der VT in das Führerhaus des LKWs, und schob den Sattelzug etwa 100 Meter am linken Haus entlang und zerstörrte das Führerhaus komplett. Der Lokführer konnte sich in den hinteren Teil des VTs retten. Der Kraftfahrer des LKWs hatte leichte Verletzungen.Die im Führerhaus des LKWs befindliche Beifahrerrin verstarb.Von 18:30 Uhr bis zum nächsten Morgen 4:00 Uhr war die Unfallstelle für Züge nicht passierbar., gegen 5:19 Uhr verkehrte der erste Zug in Richtung Annweiler wieder. Das Haus wurde auch beschädigt, die Züge fahren jetzt dort in langsamer Geschwindigkeit vorbei. Durch diesen Vorfall fielen in der Zeit von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr vier Züge in richtung Saarbrücken/Pirmasens und Landau/Karlsruhe aus.Die Fahrgäste wurden mit Taxis und Stadtbussen von Landau Hbf nach Godramstein und zurück  zu den Ersatzzügen gefahren.    


 Am BW Landau begannen im Herbst die Abbrucharbeiten,Heute ist dort wo das BW einmal war nur noch Wiese.

Am 22.12.1993 wurde durch schwere Regenfälle das Berggleis zwischen Pirmasens-Nord und Fehrbacher Tunnel auf eine Länge von 150 Meter unterspült und freigelegt.Eine Diesellok der Reihe 218er sollte an diesem Morgen gegen 5:15 Uhr eine Erkundungsfahrt nach Pirmasens Hbf durchführen,die Lok überfuhr das frei  hängende Gleis noch danach entgeliste die Maschine, blieb aber im Gleis stehen. Der Lokführer erlitt einen Schock.Der Dieseltank wurde defekt und etwa 100 Liter liefen aus.Die Feuerwehr erreichte Die Lok mit einer Rangierlok und zwei Wagen den Ort.Das Talgleis wurde von den Schlammmassen begraben,einem Hilfstrupp gelang es das Gleis im Tal bis zum Nachmittag von dem Geröll zu befreien.Das Berggleis wird aber über Wochen dem Verkehr nicht zur Verfügung stehen.Vom Hochwasser wurde auch der Bereich des Zweibrücker Hbf und die Gleise überspült.Auf der Queichtalbahn ging ab Albersweiler nichts mehr. Der Bahnübergang am ehemaligen Bahnhof und einige Meter Gleis wurden von Geröll begraben.Auch in Richtung Zweibrücken wurden die Gleise ab Dellfeld Streckenweise überflutet.